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Fischerprüfung bewerben: Der vollständige Leitfaden für die Antragstellung Die Bewerbung für die Fischerprüfung ist ein strukturiertes Verwaltungsverfahren. Sie beginnt mit der Prüfung der persönlichen Voraussetzungen und dem Sammeln der erforderlichen Unterlagen. Nach der Einreichung des Antrags folgt die behördliche Prüfung und bei Zulassung die Vorbereitung auf die schriftliche und praktische Prüfung. Ein erfolgreicher Abschluss mündet in die Ausstellung des Fischereischeins , der berufliche Tätigkeiten in der Fischerei ermöglicht.
Die Fischerprüfung bewerben: Ein praktischer Leitfaden zur Antragstellung Die Bewerbung für die Fischerprüfung ist ein formaler Verwaltungsakt. Dieser Prozess erfordert sorgfältige Vorbereitung und die Kenntnis der behördlichen Abläufe. Ein erfolgreicher Antrag bildet die Grundlage für den Erwerb des Fischereischeins und damit für die berufliche Tätigkeit in der Fischereiwirtschaft. Die folgenden Informationen beschreiben das Verfahren im Detail. Zunächst muss geklärt werden , ob die persönlichen Voraussetzungen für die Teilnahme an der Fischerprüfung erfüllt sind. Dazu gehören Mindestalter , Wohnsitz und gegebenenfalls bereits vorhandene Qualifikationen. Ohne diese grundlegenden Bedingungen kann die Bewerbung nicht bearbeitet werden.
Voraussetzungen und erforderliche Unterlagen für die Bewerbung Persönliche Voraussetzungen prüfen Erforderliche Unterlagen zusammenstellen Amtliche Formulare besorgen und ausfüllen Antrag bei der zuständigen Behörde einreichen Bearbeitungszeit und Prüfungstermin abwarten Vorbereitung auf die schriftliche und mündliche Prüfung
Die amtlichen Formulare korrekt ausfüllen und einreichen Die Bewerbung für die Fischerprüfung beginnt mit einer Überprüfung der formalen Zugangsvoraussetzungen. In den meisten Bundesländern ist ein Mindestalter von achtzehn Jahren erforderlich. Ein gültiger Personalausweis oder Reisepass muss vorgelegt werden können. Der Hauptwohnsitz sollte im Zuständigkeitsbereich der prüfenden Behörde liegen. Für bestimmte Sonderfischereischeine können abweichende Regelungen gelten. Diese sind vor der Antragstellung bei der unteren Fischereibehörde zu erfragen. Die nächste Phase umfasst das Beschaffen der notwendigen Unterlagen. Dazu gehört in der Regel ein aktuelles biometrisches Passfoto. Ein polizeiliches Führungszeugnis wird oft zur Prüfung der persönlichen Zuverlässigkeit verlangt. Ein Nachweis über die Teilnahme an einem Erste , Hilfe , Kurs ist ebenfalls häufig erforderlich. Die genaue Liste der Dokumente variiert je nach Bundesland. Es ist ratsam , sich diese Liste direkt von der zuständigen Stelle bestätigen zu lassen. Das zentrale Dokument der Bewerbung ist das amtliche Antragsformular. Dieses Formular ist bei der für Fischereiangelegenheiten zuständigen Behörde erhältlich. Oft kann es auch von deren Internetseite heruntergeladen werden. Das Formular muss vollständig und leserlich ausgefüllt werden. Besondere Aufmerksamkeit ist den Angaben zur Person und zum beabsichtigten Fischereischein zu widmen. Fehler oder Unleserlichkeiten können zu Verzögerungen im Verfahren führen. Die ausgefüllten Formulare und die gesammelten Unterlagen werden dann bei der Behörde eingereicht. Die Einreichung kann persönlich , per Post oder in einigen Fällen auch elektronisch erfolgen. Bei persönlicher Abgabe erhält man meist eine sofortige Eingangsbestätigung. Bei postalischer Einsendung sollte ein Einschreiben mit Rückschein gewählt werden. So ist der Zugang der Bewerbung nachweisbar. Mit der Einreichung ist das Bewerbungsverfahren offiziell eröffnet. Nach dem Eingang prüft die Behörde die Vollständigkeit und Richtigkeit der Unterlagen. Dieser Vorgang kann mehrere Wochen dauern. Bei Unstimmigkeiten wird der Antragsteller kontaktiert und zur Nachbesserung aufgefordert. Ist alles in Ordnung , erhält man eine schriftliche Bestätigung der Zulassung zur Prüfung. Dieser Bescheid enthält in der Regel auch den voraussichtlichen Prüfungstermin und , ort. Es ist wichtig , diese Bestätigung sorgfältig aufzubewahren. Parallel zur behördlichen Bearbeitung sollte die inhaltliche Vorbereitung auf die Prüfung beginnen. Die Fischerprüfung besteht typischerweise aus einem schriftlichen und einem mündlich , praktischen Teil. Die schriftliche Prüfung testet Kenntnisse in Fischereirecht , Gewässerkunde , Fischkunde und Gerätekunde. Die mündlich , praktische Prüfung überprüft die Handhabung der Geräte und das fachgerechte Verhalten am Gewässer. Vorbereitungskurse werden von Fischereiverbänden , Volkshochschulen oder privaten Anbietern durchgeführt. Die Teilnahme an einem Vorbereitungskurs ist zwar nicht zwingend vorgeschrieben , wird aber dringend empfohlen. Die Stoffmenge ist beträchtlich und die Prüfungsanforderungen sind hoch. Ein Kurs strukturiert den Lernstoff und vermittelt praxisrelevantes Wissen. Zudem bieten Kurse die Möglichkeit , Fragen direkt an erfahrene Fischer oder Ausbilder zu richten. Die Kosten für solche Kurse sind als Investition in die berufliche Zukunft zu betrachten. Nach Erhalt der Zulassung zur Prüfung gilt es , den genannten Termin unbedingt einzuhalten. Ein Versäumnis führt normalerweise zur Aberkennung der Zulassung. Die gesamte Bewerbung müsste dann neu eingereicht werden. Am Prüfungstag sind der Personalausweis und der Zulassungsbescheid mitzubringen. Die Prüfung wird unter Aufsicht von amtlich bestellten Fischereiaufsehern und Prüfern durchgeführt. Das Verfahren ist formal und folgt einem festgelegten Ablauf. Das Bestehen der Prüfung wird mit einem Prüfungszeugnis dokumentiert. Dieses Zeugnis ist die Grundlage für die Ausstellung des Fischereischeins. Der eigentliche Fischereischein muss nach bestandener Prüfung separat beantragt werden. Dafür ist erneut ein Antrag bei der Behörde zu stellen. Oft kann dieser Antrag direkt im Anschluss an die bestandene Prüfung gestellt werden. Der Fischereischein ist dann meist gegen Gebühr und für einen bestimmten Zeitraum gültig. Sollte die Prüfung nicht bestanden werden , besteht die Möglichkeit einer Wiederholung. Die Anzahl der Wiederholungsversuche ist begrenzt. Über die genauen Bedingungen informiert die prüfende Behörde. Für einen Wiederholungsversuch muss in der Regel ein neuer Antrag gestellt werden. Die Gebühren für die Prüfungsteilnahme fallen dann erneut an. Eine gründliche Nachbereitung des Stoffes ist vor einem Wiederholungsversuch unerlässlich. Die Bewerbung für die Fischerprüfung ist somit ein mehrstufiger Prozess. Er verlangt organisatorisches Geschick und diszipliniertes Vorgehen. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf. Fehler in der Anfangsphase können den gesamten Prozess verzögern. Daher ist eine methodische und genaue Arbeitsweise von großem Vorteil. Die Mühe lohnt sich , denn der Fischereischein eröffnet berufliche Perspektiven in einem traditionellen und anspruchsvollen Gewerbe. Zusätzlich zu den behördlichen Aspekten sind auch praktische Überlegungen wichtig. Wer die Fischerprüfung anstrebt , sollte bereits erste Erfahrungen am Wasser gesammelt haben. Das reine theoretische Wissen aus Büchern reicht für die praktische Prüfung oft nicht aus. Die Handhabung von Netzen , Angeln und anderen Geräten will geübt sein. Eine Begleitung durch einen erfahrenen Fischer während der Vorbereitungszeit ist sehr hilfreich. Die finanziellen Aspekte der Bewerbung sollten nicht unterschätzt werden. Neben den behördlichen Gebühren für Antrag und Prüfung fallen Kosten für Unterlagen wie Passfotos und Führungszeugnis an. Vorbereitungskurse haben ihren Preis. Auch die Anschaffung von Fachliteratur und gegebenenfalls erste Ausrüstungsgegenstände verursacht Kosten. Es ist sinnvoll , vor Beginn des Verfahrens einen groben Finanzplan aufzustellen. Die Dauer des gesamten Verfahrens von der Bewerbung bis zur Aushändigung des Fischereischeins kann mehrere Monate betragen. Die Bearbeitungszeiten der Behörden sind zu berücksichtigen. Die Prüfungstermine finden oft nur zu bestimmten Zeiten im Jahr statt. Eine frühzeitige Bewerbung ist daher ratsam. Wer im Frühjahr mit der Fischerei beginnen möchte , sollte sich idealerweise im Vorjahr beworben haben. Für Menschen , die bereits in einem fischverarbeitenden Betrieb arbeiten , kann die Fischerprüfung ein wichtiger Karriereschritt sein. Der Fischereischein qualifiziert für Tätigkeiten , die ohne diesen Schein nicht ausgeübt werden dürfen. Das betrifft vor allem die eigenverantwortliche Bewirtschaftung von Gewässern oder die Leitung von Fangteams. Die Investition in Zeit und Geld zahlt sich durch verbesserte berufliche Möglichkeiten aus. Die rechtlichen Grundlagen der Fischerprüfung sind im Bundesfischereigesetz und in den Landesfischereigesetzen verankert. Diese Gesetze regeln nicht nur die Prüfung selbst , sondern auch die Rechte und Pflichten der Fischereischeininhaber. Ein grundlegendes Verständnis dieser Gesetze ist bereits für die Prüfung notwendig. Im beruflichen Alltag sind sie dann die ständige Handlungsgrundlage. Die Bewerbung für die Fischerprüfung ist also mehr als das Ausfüllen von Formularen. Sie ist der erste Schritt in einen verantwortungsvollen Beruf. Dieser Beruf verlangt Respekt vor der Natur und ihren Ressourcen. Die Prüfung soll sicherstellen , dass jeder , der einen Fischereischein erhält , dieses Verantwortungsbewusstsein besitzt. Die gründliche Vorbereitung auf die Prüfung ist somit auch eine Einübung in diese Haltung. Abschließend lässt sich sagen , dass eine erfolgreiche Bewerbung Planung und Ausdauer erfordert. Die behördlichen Vorgaben sind genau zu beachten. Die inhaltliche Vorbereitung muss ernst genommen werden. Wer diese Anforderungen erfüllt , hat gute Chancen , die Prüfung zu bestehen. Der Fischereischein ist dann ein Dokument , auf das man stolz sein kann. Es bescheinigt fundierte Kenntnisse und praktische Fähigkeiten in einem alten Handwerk.
Praktische Anleitung zur Bewerbung für die Fischerprüfung in Deutschland. Alle notwendigen Schritte , Unterlagen und Fristen für eine erfolgreiche Antragstellung.
Fischerprüfungen - Verwaltung
Fischerprüfung bewerben
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Metakey Beschreibung des Artikels: Fischerprüfung bewerben
Zusammenfassung: Die Bewerbung für die Fischerprüfung ist ein strukturiertes Verwaltungsverfahren. Sie beginnt mit der Prüfung der persönlichen Voraussetzungen und dem Sammeln der erforderlichen Unterlagen. Nach der Einreichung des Antrags folgt die behördliche Prüfung und bei Zulassung die Vorbereitung auf die schriftliche und praktische Prüfung. Ein erfolgreicher Abschluss mündet in die Ausstellung des Fischereischeins , der berufliche Tätigkeiten in der Fischerei ermöglicht.
Die folgenden Fragen werden in diesem Artikel beantwortet:
Zusammenfassung Die Fischerprüfung ist der offizielle Schritt , um in Deutschland den Fischereischein zu erlangen. Viele denken , es geht nur ums Angeln. In Wirklichkeit ist es eine umfassende Sachkundeprüfung. Sie testet Wissen über Fischarten , Gewässerökologie , Rechtsvorschriften und die praktische Handhabung der Geräte. Ohne bestandene Prüfung gibt es keinen Fischereischein. Und ohne diesen Schein ist das Angeln in den allermeisten Gewässern nicht erlaubt.
Der Prozess , sich für die Prüfung zu bewerben oder anzumelden , ist je nach Bundesland unterschiedlich organisiert. In Nordrhein , Westfalen , und damit auch für Interessierte aus Bielefeld , läuft die Anmeldung über die unteren Fischereibehörden der Kreise oder kreisfreien Städte. Man muss bestimmte Unterlagen einreichen , Gebühren zahlen und sich auf einen Prüfungstermin einlassen. Die Vorbereitung ist entscheidend. Es gibt Vorbereitungskurse von Angelvereinen , Volkshochschulen und privaten Anbietern. Immer beliebter werden auch Online , Lernplattformen und Apps mit Fragenkatalogen , wie man sie für die theoretische Führerscheinprüfung kennt.
Die Prüfung selbst besteht meist aus einem schriftlichen Teil (Multiple Choice) , einem mündlichen Teil und einer praktischen Prüfung. Wer durchfällt , erhält eine Prüfungsbescheinigung. Mit dieser kann man dann bei der zuständigen Behörde den Fischereischein beantragen. Das ist der eigentliche Angelschein. Er ist zeitlich befristet und muss regelmäßig verlängert werden. Die Mühe lohnt sich. Ein bestandener Fischerprüfung öffnet die Tür zu einem vielseitigen Hobby in der Natur , das Entspannung , Wissen und Gemeinschaft verbindet.
Die Fischerprüfung: Mehr als nur eine Formalität Sie überlegen , die Fischerprüfung zu machen. Vielleicht haben Sie als Kind mit Ihrem Vater am Teich gestanden. Oder Sie suchen einen neuen Ausgleich zum Büroalltag. Der Gedanke , in der Stille eines Gewässers zu sitzen , ist verlockend. Bevor es ans Wasser geht , steht jedoch die Prüfung. Das klingt nach Bürokratie und Stress. Dabei ist es genau das Gegenteil. Die Vorbereitung auf die Fischerprüfung ist die erste und vielleicht intensivste Phase Ihres neuen Hobbys. Sie tauchen ein in eine faszinierende Welt.
Es geht nicht darum , Ihnen Steine in den Weg zu legen. Die Prüfung soll sicherstellen , dass jeder , der eine Angelrute in die Hand nimmt , Verantwortung übernimmt. Verantwortung für die Tiere , die er entnimmt. Verantwortung für das sensible Ökosystem Gewässer. Und Verantwortung gegenüber anderen Nutzern. Das ist ein hoher Anspruch , den die Gesetzgeber der Bundesländer mit der Fischerprüfung durchsetzen. In Nordrhein , Westfalen ist die Prüfung seit Jahrzehnten gesetzliche Pflicht für den Erwerb des ersten Fischereischeins [1].
Die gute Nachricht: Sie sind nicht allein. Tausende bestehen diese Prüfung jedes Jahr. Mit der richtigen Vorbereitung ist sie zu schaffen. Dieser Artikel führt Sie durch den gesamten Prozess. Von der Entscheidung , über die Anmeldung und Vorbereitung , bis hin zur Prüfung und den ersten Schritten danach. Wir konzentrieren uns auf die Abläufe in Nordrhein , Westfalen , mit besonderem Blick auf die Region um Bielefeld. So wissen Sie genau , was auf Sie zukommt.
Warum gibt es die Fischerprüfung überhaupt? Angeln erscheint vielen als einfache Freizeitbeschäftigung. Man wirft die Schnur aus und wartet. Die Realität ist komplexer. Ein Gewässer ist ein lebendiger Organismus. Jeder Eingriff hat Folgen. Die Fischerprüfung vermittelt das nötige Grundwissen für einen nachhaltigen und legalen Umgang mit dieser Ressource.
"Das Ziel der Fischerprüfung ist der mündige Angler. Jemand , der die gesetzlichen Schonzeiten und Mindestmaße nicht nur auswendig kann , sondern auch die biologischen Gründe dahinter versteht. Das ist aktiver Naturschutz." , Dr. Thomas Klefoth , Fischereibiologe und Angelforscher [2].
Die Prüfungsinhalte sind in den Landesfischereigesetzen verankert. Typischerweise gliedern sie sich in vier große Blöcke:
Allgemeine Fischkunde: Erkennen heimischer Fisch , und Krebsarten , ihre Lebensweise und Merkmale. Spezielle Fischkunde: Anatomie der Fische , ihre Fortpflanzung , Ernährung und Krankheiten. Gewässerkunde und Hege: Ökologie stehender und fließender Gewässer , Fischhege , Besatzmaßnahmen. Gerätekunde , Fangtechnik und Rechtsvorschriften: Umgang mit Angelgeräten , waidgerechtes Töten , nationale und Landes , Fischereigesetze , Tierschutz. Laut einer Umfrage unter Prüflingen in NRW ist der Bereich Rechtsvorschriften für die meisten die größte Hürde [3]. Die Gesetzeslage ist detailliert. Das muss sie auch sein , um die Fischbestände zu schützen.
Die Anmeldung in Nordrhein , Westfalen: Schritt für Schritt In NRW sind die unteren Fischereibehörden der Kreise und kreisfreien Städte für die Abnahme der Fischerprüfung zuständig. Für Sie in Bielefeld ist das die Stadtverwaltung Bielefeld , speziell der Fachbereich Ordnung. Die Anmeldung ist der formale Startschuss.
So gehen Sie vor:
Informieren Sie sich über Termine. Die Prüfungen finden in der Regel mehrmals im Jahr statt. Die Termine werden auf der Website der Stadt Bielefeld veröffentlicht. Oft gibt es feste Prüfungstermine im Frühjahr und Herbst. Eine frühzeitige Information ist wichtig , da die Vorbereitung Zeit braucht. Füllen Sie das Anmeldeformular aus. Dieses Formular erhalten Sie bei der Fischereibehörde oder meist als Download online. Sie müssen persönliche Daten angeben und erklären , dass Sie nicht wegen fischerei , oder tierschutzrechtlicher Verstöße vorbestraft sind. Reichen Sie die geforderten Unterlagen ein. Dazu gehören typischerweise: das ausgefüllte Anmeldeformular , eine Kopie Ihres Personalausweises , ein aktuelles biometrisches Passfoto und der Nachweis über die Zahlung der Prüfungsgebühr. Die Gebühr variiert leicht , liegt in NRW aber meist zwischen 80 und 120 Euro [4]. Sie erhalten eine Einladung. Nach Bearbeitung Ihrer Anmeldung schickt Ihnen die Behörde eine schriftliche Einladung zum Prüfungstermin mit genauer Orts , und Zeitangabe. Ein Tipp aus der Praxis: Reichen Sie Ihre Unterlagen nicht auf den letzten Drücker ein. Geben Sie sich und der Behörde Puffer. Manchmal fehlt eine Unterschrift oder die Überweisung braucht Tage. Planen Sie mindestens sechs bis acht Wochen Vorlauf vor dem gewünschten Prüfungstermin ein.
Vorbereitung ist alles: Kurse , Bücher , Online , Tools Nur die wenigsten schaffen die Prüfung durch reines Selbststudium. Die Stoffmenge ist zu groß. Glücklicherweise gibt es viele Wege , sich fit zu machen. Die klassische und wohl effektivste Methode ist der Besuch eines Vorbereitungskurses.
Vorbereitungskurse vor Ort
Angelvereine , Volkshochschulen (VHS) und private Anbieter bieten Kurse an. In Bielefeld und Umgebung sind Kurse von Angelvereinen wie dem ASV Brackwede oder der VHS Bielefeld eine gute Anlaufstelle. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ein erfahrener Kursleiter , oft ein Fischereiaufseher oder passionierter Angler , strukturiert den Stoff. Sie lernen in der Gruppe , können Fragen stellen und bekommen praktische Demonstrationen. Ein Kurs erstreckt sich meist über mehrere Wochenenden. Die Kosten bewegen sich zusätzlich zur Prüfungsgebühr zwischen 150 und 250 Euro.
"Ein guter Kurs vermittelt nicht nur trockenes Wissen. Die Teilnehmer lernen , einen Fisch waidgerecht zu betäuben und zu töten. Das ist eine ethische Frage , die man nicht aus einem Buch lernen kann." , Michael Schütz , Vorsitzender des Anglervereins Teutoburger Wald [5].
Online , Vorbereitung und Apps
Im digitalen Zeitalter boomen Online , Angebote. Plattformen wie Fischerprüfung Online Test oder Angeln.de bieten umfangreiche Fragenkataloge an , die den offiziellen Prüfungsfragen nachempfunden sind. Sie lernen im Multiple , Choice , Format , genau wie in der echten Prüfung. Der große Vorteil: Sie können zeitlich und örtlich flexibel lernen , in der Mittagspause oder abends auf dem Sofa.
Viele nutzen diese Tools als Ergänzung zum Kurs. Sie helfen enorm , das Rechts , und Artenwissen zu verinnerlichen. Achten Sie darauf , dass die Fragen auf das Bundesland Nordrhein , Westfalen zugeschnitten sind. Die Gesetze unterscheiden sich von Land zu Land. Eine für Bayern optimierte App hilft Ihnen in NRW nur bedingt.
Die richtigen Lernmaterialien
Das Standardwerk für NRW ist der "Fischereischeinprüfungsfragenkatalog NRW" , der vom Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V. herausgegeben wird. Dieses Heft enthält alle offiziellen Prüfungsfragen und Antworten. Es ist Ihr wichtigster Lernbegleiter. Ergänzend dazu gibt es Lehrbücher wie "Die Fischerprüfung" aus dem Müller Rüschlikon Verlag , die den Stoff anschaulich erklären.
Laut einer nicht , repräsentativen Befragung unter Prüflingen in OWL nutzen über 70% eine Kombination aus Kurs und Online , Tests für ihre Vorbereitung [3]. Diese Mischung scheint am erfolgreichsten zu sein.
Der Tag der Prüfung: Was passiert da eigentlich? Der Prüfungstag ist da. Sie sind nervös. Das ist normal. Wenn Sie gut vorbereitet sind , haben Sie nichts zu befürchten. Die Prüfung in NRW ist standardisiert und folgt einem klaren Ablauf , der sich in drei Teile gliedert.
1. Der schriftliche Teil (Theorie)
Sie erhalten einen Fragebogen mit Multiple , Choice , Fragen. Meist sind es 60 Fragen , von denen Sie eine bestimmte Anzahl richtig beantworten müssen (z.B. 45). Die Fragen decken alle vier Wissensgebiete ab. Sie haben begrenzt Zeit , oft 60 bis 90 Minuten. Hier zählt das reine Faktenwissen , das Sie sich mit den Online , Tests und dem Fragenkatalog antrainiert haben.
2. Der mündliche Teil
Nach der schriftlichen Prüfung folgt die mündliche Befragung. Sie treten vor eine Prüfungskommission , die meist aus einem Beamten der Fischereibehörde und einem sachkundigen Angler (z.B. einem Fischereiaufseher) besteht. Sie müssen keine neue Rede halten. Die Kommission vertieft Themen aus dem schriftlichen Teil oder lässt sich Angelgeräte erklären. Dieser Teil testet Ihr Verständnis und Ihre Fähigkeit , das Gelernte anzuwenden.
3. Die praktische Prüfung
Das ist für viele der spannendste Teil. Hier zeigen Sie , dass Sie mit dem Gerät umgehen können. Typische Aufgaben sind: Das fachgerechte Knotenbinden (z.B. Clinch , Knoten , Palomar) , das Zusammenstellen einer einflichen Grundmontage , das waidgerechte Betäuben und Töten eines Fisches (oft an einem Übungsmodell oder einem toten Fisch) und das Bestimmen von vorgelegten Fischarten oder Gewässertieren.
Die Prüfungskommission bewertet nicht nur das Ergebnis , sondern auch die sichere und tierschutzgerechte Handhabung. Der praktische Teil ist nicht zu unterschätzen. Üben Sie die Knoten so lange , bis Sie sie im Schlaf beherrschen. Viele Vereine bieten dafür Übungsabende an.
Am Ende des Tages wissen Sie meist schon , ob Sie bestanden haben. Die Kommission teilt das Ergebnis nach Abschluss aller Prüfungsteile mit. Bei Erfolg erhalten Sie eine vorläufige Bescheinigung. Das offizielle Prüfungszeugnis folgt per Post.
Und nach der Prüfung? Der Fischereischein und die ersten Angeltouren Die bestandene Prüfung ist ein großer Erfolg. Aber sie ist nicht der Angelschein. Die Prüfungsbescheinigung ist Ihr Ticket , um den eigentlichen Fischereischein zu beantragen. Diesen beantragen Sie ebenfalls bei Ihrer zuständigen Behörde , also in Bielefeld wieder beim Fachbereich Ordnung.
Dafür benötigen Sie:
Das originale Prüfungszeugnis. Einen aktuellen Lichtbildausweis. Oft ein neues Passfoto. Die Gebühr für den Fischereischein (in NRW etwa 20 , 40 Euro für fünf Jahre) [4]. Der Fischereischein ist Ihr persönlicher Angelschein. Er ist in der Regel fünf Jahre gültig und muss dann verlängert werden. Mit diesem Schein in der Tasche dürfen Sie aber noch nicht überall angeln. Sie benötigen zusätzlich einen Gewässerangel , oder Fischereierlaubnisschein . Diesen erwerben Sie bei dem , dem das Gewässer gehört oder der das Fischereirecht gepachtet hat , also bei einem Angelverein , einem Fischereibetrieb oder einer Kommune.
Für Bielefelder bieten sich zum Einstieg die Vereinsgewässer lokaler
Datum der Veröffentlichung:
2026-02-19T13:01:15+0100
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