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Besser vorbeugen: Ein pragmatischer Leitfaden für Sicherheit und Stabilität
Besser vorbeugen als heilen: Die systematische Grundlage für ein sicheres Leben In einer Welt voller Ungewissheiten gibt es einen zuverlässigen Weg , Stabilität zu schaffen. Dieser Weg heißt Vorbeugung. Die einfache Wahrheit lautet: Es ist immer besser , ein Problem zu verhindern , als es später zu lösen. Diese Erkenntnis bildet die Grundlage für ein sicheres und geordnetes Leben. Aus meiner Erfahrung in Gelbensande kann ich sagen , dass systematische Vorbeugung nicht nur möglich ist , sondern auch messbare Vorteile bringt. Sie spart Zeit , Geld und vor allem Nerven. Dieser Leitfaden zeigt , wie Sie diese Prinzipien in Ihrem eigenen Leben anwenden können.
Warum Vorbeugung die einzig logische Strategie ist Die drei Kernprinzipien der Vorbeugung Methodische Risikoidentifikation Praktische Umsetzungsstrategien Langfristige Erfolgskontrolle
Die drei Säulen der praktischen Prävention Die Aussage 'besser vorbeugen' ist mehr als nur ein Sprichwort. Sie ist eine Lebensphilosophie , die auf praktischer Erfahrung und logischem Denken basiert. In meinen 45 Jahren habe ich gelernt , dass die meisten Probleme vermeidbar sind , wenn man rechtzeitig die richtigen Maßnahmen ergreift. Das gilt für den privaten Bereich genauso wie für berufliche Herausforderungen. Vorbeugung beginnt mit der richtigen Einstellung. Man muss akzeptieren , dass die Zukunft nicht vollständig kontrollierbar ist , aber sehr wohl beeinflussbar. Diese Erkenntnis ist der erste Schritt. Sie führt weg von passivem Abwarten hin zu aktivem Gestalten. In unserer ländlichen Region hier in Mecklenburg , Vorpommern sehen wir das jeden Tag. Ein Landwirt , der sein Dach vor dem Winter repariert , hat weniger Probleme als einer , der wartet , bis der erste Schnee kommt. Das Prinzip ist universell anwendbar. Die systematische Vorbeugung basiert auf drei Säulen. Die erste Säule ist die Risikoanalyse. Dabei geht es nicht um übertriebene Ängste , sondern um nüchterne Betrachtung. Man muss sich fragen: Was könnte schiefgehen? Welche Faktoren beeinflussen meine Situation? Diese Fragen sollten regelmäßig gestellt werden , nicht nur in Krisenzeiten. Ein praktisches Beispiel: Bevor man in den Urlaub fährt , prüft man den Reifendruck und den Ölstand. Das dauert zehn Minuten , kann aber eine Panne verhindern , die den gesamten Urlaub ruiniert. Die zweite Säule ist die Planung. Auf Basis der Risikoanalyse entwickelt man konkrete Maßnahmen. Diese sollten realistisch , umsetzbar und zeitlich klar definiert sein. Eine gute Planung berücksichtigt verschiedene Szenarien. Nehmen wir die Heizung im Haus. Statt zu warten , bis sie im tiefsten Winter ausfällt , lässt man sie regelmäßig warten. Noch besser ist es , einen Wartungsvertrag abzuschließen. So hat man Gewissheit , dass die Arbeit erledigt wird , und muss nicht selbst daran denken. Die dritte Säule ist die Umsetzungskontrolle. Selbst die beste Planung nützt nichts , wenn sie nicht ausgeführt wird. Hier kommt die Disziplin ins Spiel. Man muss sich an seine eigenen Pläne halten. Dafür gibt es einfache Methoden. Kalendereinträge , Checklisten oder regelmäßige Überprüfungstermine helfen dabei. In meinem Haushalt habe ich für alle wiederkehrenden Aufgaben feste Termine. Die Rauchmelder werden jedes Jahr im März geprüft. Die Dachrinnen werden zweimal im Jahr gereinigt. Diese Routine gibt Sicherheit. Ein wichtiger Aspekt der Vorbeugung ist die Ressourcenplanung. Viele Menschen handeln erst , wenn ein Problem akut wird. Dann müssen sie unter Zeitdruck Entscheidungen treffen und zahlen oft mehr. Besser ist es , Ressourcen bereitzuhalten. Das kann finanzieller Natur sein , wie ein Notgroschen. Es kann aber auch materiell sein , wie Ersatzteile für wichtige Geräte. Oder es sind zeitliche Ressourcen , indem man Puffer in Terminplanungen einbaut. Im beruflichen Kontext zeigt sich der Wert der Vorbeugung besonders deutlich. Ein Unternehmen , das regelmäßig seine Maschinen wartet , hat weniger Produktionsausfälle. Ein Angestellter , der seine Fortbildung plant , bleibt wettbewerbsfähig. Ein Chef , der regelmäßig mit seinen Mitarbeitern spricht , erkennt Probleme früher. All diese Maßnahmen kosten zunächst Zeit und Geld. Langfristig sparen sie aber beides. Die emotionale Komponente wird oft unterschätzt. Wer vorbeugt , lebt ruhiger. Das ständige Gefühl , etwas könnte schiefgehen , belastet viele Menschen. Durch systematische Vorbeugung reduziert man diese Unsicherheit. Man gewinnt Kontrolle über sein Leben. Diese Kontrolle führt zu Zufriedenheit und psychischer Stabilität. Es ist ein Unterschied , ob man nachts wach liegt und sich Sorgen macht oder ob man weiß , dass man alles Notwendige getan hat. Ein konkretes Beispiel aus dem Alltag ist die Gesundheitsvorsorge. Viele gehen erst zum Arzt , wenn sie Schmerzen haben. Besser ist die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung. Sie kann Krankheiten früh erkennen , wenn sie noch gut behandelbar sind. Das gilt für Zahnarztbesuche genauso wie für Krebsvorsorge. Die Investition in Zeit lohnt sich. Noch besser ist die präventive Lebensweise: ausgewogene Ernährung , regelmäßige Bewegung , ausreichend Schlaf. Diese Maßnahmen verhindern viele Gesundheitsprobleme von vornherein. Im finanziellen Bereich ist Vorbeugung gleichbedeutend mit Sicherheit. Ein Haushalt , der ein Budget führt und Rücklagen bildet , übersteht unerwartete Ausgaben besser. Die regelmäßige Überprüfung von Versicherungen stellt sicher , dass man im Schadensfall geschützt ist. Die Altersvorsorge beginnt nicht mit 60 , sondern mit 30 oder früher. Je länger der Anlagezeitraum , desto besser das Ergebnis. Das sind keine komplizierten Strategien , sondern einfache , logische Schritte. Technische Systeme profitieren besonders von vorbeugenden Maßnahmen. Mein Computer bekommt regelmäßige Updates. Die Daten werden automatisch gesichert. Antivirensoftware läuft im Hintergrund. Diese Maßnahmen verhindern den Großteil der technischen Probleme. Ähnliches gilt für das Auto. Der regelmäßige Service hält den Wert und die Zuverlässigkeit. Wer hier spart , zahlt später oft mehr. Im sozialen Bereich ist Vorbeugung ebenso wichtig. Beziehungen brauchen Pflege. Regelmäßige Gespräche verhindern , dass sich kleine Missverständnisse zu großen Konflikten entwickeln. In der Familie helfen klare Absprachen und gemeinsame Rituale. In der Nachbarschaft schafft ein guter Kontakt Sicherheit. Man hilft sich gegenseitig , hält ein Auge auf das Eigentum des anderen. Das schafft ein sicheres Umfeld für alle. Die Umsetzung der Vorbeugungsstrategie erfordert anfangs etwas Aufwand. Man muss Systeme entwickeln und Gewohnheiten ändern. Doch dieser Aufwand lohnt sich. Nach einer gewissen Zeit laufen viele Prozesse automatisch. Die regelmäßige Überprüfung wird zur Routine. Die Vorteile zeigen sich dann in verschiedenen Bereichen: weniger Stress , mehr finanzielle Sicherheit , bessere Gesundheit , stabilere Beziehungen. Ein häufiger Einwand gegen systematische Vorbeugung ist der Zeitmangel. Viele Menschen sagen , sie hätten keine Zeit für all diese Maßnahmen. Das ist ein Trugschluss. Die Zeit , die man in Vorbeugung investiert , spart man später mehrfach ein. Die Reparatur eines Wasserschadens dauert länger als die regelmäßige Kontrolle der Wasserleitungen. Der Streit mit dem Nachbarn über eine Grundstücksgrenze kostet mehr Zeit als die klare Absprache von Anfang an. Ein weiterer Einwand betrifft die Kosten. Vorbeugende Maßnahmen kosten Geld. Doch auch hier gilt: Langfristig spart man. Eine gute Isolierung des Hauses senkt die Heizkosten. Regelmäßige Zahnreinigung verhindert teure Behandlungen. Qualitativ hochwertige Produkte halten länger als billige. Die Investition in Qualität und Wartung rechnet sich fast immer. Die größte Herausforderung ist oft die mentale Einstellung. Viele Menschen denken reaktiv. Sie warten ab , bis ein Problem auftritt. Die Umstellung auf proaktives Denken erfordert Bewusstsein und Übung. Ein guter Anfang ist die regelmäßige Reflexion. Einmal pro Woche sollte man sich fragen: Was könnte in den nächsten Wochen schiefgehen? Was kann ich tun , um das zu verhindern? Diese einfache Frage führt zu erstaunlichen Erkenntnissen. Praktische Tools helfen bei der Umsetzung. Eine Checkliste für regelmäßige Aufgaben ist ein gutes Instrument. Ein Kalender mit Erinnerungen für wichtige Termine ist unverzichtbar. Ein Budgetplan gibt finanzielle Sicherheit. Diese Tools müssen nicht kompliziert sein. Ein einfaches Notizbuch reicht oft aus. Wichtig ist die regelmäßige Nutzung. Die Erfolgskontrolle ist ein wesentlicher Bestandteil. Man sollte regelmäßig überprüfen , ob die vorbeugenden Maßnahmen wirken. Gab es Probleme , die hätten verhindert werden können? Wenn ja , warum? Was kann man besser machen? Diese Analyse führt zu kontinuierlicher Verbesserung. Sie verhindert , dass man in Routinen erstarrt , die nicht mehr passen. Die Anpassungsfähigkeit ist wichtig. Lebensumstände ändern sich. Neue Technologien entstehen. Gesetze werden geändert. Die Vorbeugungsstrategie muss diese Veränderungen berücksichtigen. Regelmäßige Aktualisierung ist notwendig. Was vor fünf Jahren sinnvoll war , kann heute überholt sein. Flexibilität ist keine Schwäche , sondern eine Stärke des Systems. Die Übertragbarkeit des Prinzips ist beeindruckend. Fast jeder Lebensbereich profitiert von vorbeugendem Denken. Im Garten verhindert regelmäßiges Jäten , dass Unkraut überhandnimmt. In der Küche verhindert regelmäßiges Putzen , dass sich Schimmel bildet. Im Büro verhindert regelmäßiges Ordnen , dass wichtige Dokumente verloren gehen. Das Grundprinzip ist immer dasselbe: Kleine , regelmäßige Maßnahmen verhindern große , unregelmäßige Probleme. Die psychologischen Vorteile sind nicht zu unterschätzen. Wer vorbeugt , fühlt sich kompetent. Er hat das Gefühl , sein Leben im Griff zu haben. Dieses Gefühl stärkt das Selbstvertrauen. Es reduziert Ängste und Unsicherheiten. Man wird resilienter gegen äußere Einflüsse. Diese innere Stabilität ist vielleicht der größte Gewinn der Vorbeugungsstrategie. Die soziale Dimension sollte nicht vergessen werden. Vorbeugendes Handeln schützt nicht nur einen selbst , sondern auch andere. Wer sein Auto regelmäßig wartet , gefährdet andere Verkehrsteilnehmer weniger. Wer sich impfen lässt , schützt auch Menschen , die sich nicht impfen lassen können. Wer sein Grundstück ordentlich hält , trägt zum Wohl der gesamten Nachbarschaft bei. Vorbeugung ist also auch eine Form der sozialen Verantwortung. Die langfristige Perspektive ist entscheidend. Vorbeugung wirkt nicht immer sofort. Manchmal sieht es sogar so aus , als wäre die Mühe umsonst. Doch das ist ein Trugschluss. Der Wert zeigt sich oft erst nach Jahren. Ein Haus , das regelmäßig instand gehalten wird , hat nach 30 Jahren einen höheren Wert. Ein Körper , der regelmäßig bewegt wird , ist im Alter gesünder. Eine Beziehung , die regelmäßig gepflegt wird , hält länger. Die Geduld lohnt sich. Die Balance ist wichtig. Vorbeugung sollte nicht in übertriebene Kontrollsucht ausarten. Es geht nicht darum , jedes Risiko auszuschalten. Das ist unmöglich. Es geht darum , die wahrscheinlichen und schwerwiegenden Risiken zu minimieren. Eine gewisse Gelassenheit ist notwendig. Man muss akzeptieren , dass nicht alles kontrollierbar ist. Doch das , was kontrollierbar ist , sollte man auch kontrollieren. Die Dokumentation hilft bei der Kontinuität. Notizen über durchgeführte Maßnahmen , getroffene Entscheidungen und gemachte Erfahrungen sind wertvoll. Sie verhindern , dass man Fehler wiederholt. Sie helfen , aus Erfahrungen zu lernen. In meinem Haushalt habe ich für alle wichtigen Geräte und Systeme eine Art Logbuch. Darin steht , wann was gemacht wurde , was es gekostet hat und welche Besonderheiten aufgetreten sind. Das erleichtert die Planung für die Zukunft. Die Weitergabe des Wissens ist sinnvoll. Kinder lernen vorbeugendes Denken am besten durch Vorbild. Wenn sie sehen , dass ihre Eltern systematisch vorgehen , übernehmen sie diese Haltung. Im Beruf kann man Kollegen von den Vorteilen überzeugen , ohne belehrend zu wirken. Einfach durch praktisches Vorleben. Wenn andere sehen , dass man weniger Probleme hat , werden sie neugierig. Die ökonomische Betrachtung bestätigt den Wert der Vorbeugung. In fast allen Bereichen ist Prävention kostengünstiger als Reparatur. Das gilt für die Medizin , für die Technik , für die Bildung. Staaten , die in Prävention investieren , haben langfristig niedrigere Sozialausgaben. Unternehmen mit guter Wartungskultur haben niedrigere Reparaturkosten. Privathaushalte mit kluger Finanzplanung haben weniger Schulden. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Die persönliche Erfahrung bestätigt diese Erkenntnisse. In meinem Leben habe ich viele Situationen erlebt , in denen Vorbeugung geholfen hat. Der Sturm , der Bäume umwarf , aber nicht auf mein Haus , weil ich tote Äste rechtzeitig entfernt hatte. Die Steuererklärung , die ohne Stress verlief , weil ich das ganze Jahr über Belege sammelte. Der Winter , der keine Heizungsprobleme brachte , weil der Handwerker im Herbst da war. Diese kleinen Erfolge summieren sich. Die Herausforderungen der modernen Welt machen Vorbeugung noch wichtiger. Die Digitalisierung bringt neue Risiken mit sich. Datenschutz , Cyberkriminalität , Abhängigkeit von Technik. Dem kann man nur mit vorbeugenden Maßnahmen begegnen. Regelmäßige Backups , starke Passwörter , kritische Haltung gegenüber unbekannten Quellen. Die Prinzipien bleiben dieselben , nur die Anwendungsgebiete ändern sich. Der Klimawandel ist ein globales Beispiel für fehlende Vorbeugung. Jahrzehntelang wurden Warnungen ignoriert. Jetzt sind die Folgen spürbar. Auf persönlicher Ebene kann man daraus lernen. Frühzeitig auf erneuerbare Energien umstellen , Gebäude besser isolieren , ressourcenschonend leben. Das sind vorbeugende Maßnahmen gegen steigende Kosten und Umweltprobleme. Die gesellschaftliche Entwicklung zeigt den Wert kollektiver Vorbeugung. Ein gut ausgebautes Gesundheitssystem mit Vorsorgeuntersuchungen senkt die Krankheitslast. Ein Bildungssystem mit früher Förderung verhindert spätere Probleme. Eine Infrastruktur mit regelmäßiger Wartung bricht nicht zusammen. Diese Systeme kosten Geld , aber sie sparen langfristig mehr. Die Umsetzung im eigenen Leben beginnt mit kleinen Schritten. Man muss nicht alles auf einmal ändern. Ein Bereich nach dem anderen. Zuerst die Finanzen , dann die Gesundheit , dann das Zuhause. Jeder erfolgreiche Schritt motiviert zum nächsten. Nach einem Jahr hat man ein stabiles System aufgebaut. Nach fünf Jahren läuft es von selbst. Die regelmäßige Evaluation sichert den langfristigen Erfolg. Einmal im Jahr sollte man sein gesamtes Vorbeugungss
Ein praktischer Leitfaden zur systematischen Vorbeugung von Problemen in allen Lebensbereichen. Lernen Sie , Risiken frühzeitig zu erkennen und durch planvolles Handeln Sicherheit und Stabilität zu schaffen.
Vitamin G» widmet sich dem Thema «Besser vorbeugen»
besser vorbeugen
Das neue «Vitamin G» widmet sich dem Thema «Besser vorbeugen»
Vitamin G» widmet sich dem Thema «Besser vorbeugen»
besser vorbeugen
Das neue «Vitamin G» widmet sich dem Thema «Besser vorbeugen»
Metakey Beschreibung des Artikels: Prävention ist mehr als gesunde Ernährung oder ausreichend Bewegung. In der aktuellen Ausgabe von Vitamin G erörtern wir, wie sich Wohnungen altersgerecht umgestalten lassen, warum wir Resilienz trainieren sollten oder wie traumatisierende Geburten vermieden werden können.
Zusammenfassung: Oft sind es kleine , kostengünstige Veränderungen , die einen großen Sicherheitsgewinn bringen“ , erklärt eine erfahrene Ergotherapeutin und Dozentin der ZHAW [3].
Konkret kann das bedeuten: Die Installation von Haltegriffen neben der Toilette und in der Dusche. Es ist eine evidenzbasierte Methode , um psychische Gesundheit im stressigen Berufsalltag zu erhalten und Burnout vorzubeugen“ , betont eine Psychologin der ZHAW [5].
Ein Beispiel aus der Pflege: Eine Stationsleitung führt regelmäßige , kurze Teamreflexionen ein. Auf kommunaler Ebene können Vereine , Seniorenbeiräte oder Stadtplanung dazu beitragen , gesundheitsfördernde Strukturen zu schaffen , sei es durch barrierearme öffentliche Plätze , Angebote zur Stressbewältigung oder Aufklärung über präventive Gesundheitsleistungen.
Das Magazin «Vitamin G» macht diese Zusammenhänge sichtbar.
Die folgenden Fragen werden in diesem Artikel beantwortet:
Zusammenfassung Prävention bedeutet mehr , als nur gesund zu essen oder sich zu bewegen. Es geht darum , Lebenswelten so zu gestalten , dass Gesundheit entstehen und erhalten werden kann. Die aktuelle Ausgabe des Forschungsmagazins «Vitamin G» der ZHAW Gesundheitswissenschaften zeigt , wie vielfältig und konkret diese Arbeit ist. Sie reicht von der altersgerechten Umgestaltung von Wohnungen , um Stürze zu verhindern , über das Training von psychischer Widerstandskraft bis hin zur Vermeidung traumatisierender Geburtserlebnisse. Diese Ansätze sind nicht theoretisch , sondern werden von Forschenden und Studierenden der ZHAW in der Praxis entwickelt und erprobt. Der Artikel beleuchtet , warum Vorbeugung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist , die uns alle angeht , und wie sie direkt in unserer Nachbarschaft , etwa hier in Mecklenburg , Vorpommern , wirksam werden kann.
Besser vorbeugen: Warum wir Gesundheit neu denken müssen Wenn wir an Gesundheit denken , kommt uns oft zuerst die Behandlung von Krankheiten in den Sinn. Ein Arztbesuch , ein Medikament , eine Therapie. Dabei ist der viel wirkungsvollere Hebel ein anderer: die Vorbeugung. Das klingt nach einem einfachen Prinzip. In der Realität ist es eine komplexe Herausforderung , die unser gesamtes Lebensumfeld betrifft. Die ZHAW Gesundheitswissenschaften forscht genau an dieser Schnittstelle. Ihr Magazin «Vitamin G» zeigt in der aktuellen Ausgabe , was es konkret bedeutet , «besser vorzubeugen».
Prävention ist kein eindimensionaler Rat. Sie ist kein simpler Appell zu mehr Bewegung. Stattdessen fragt sie: Wie müssen unsere Wohnungen , unsere Arbeitsplätze und unsere sozialen Netze beschaffen sein , damit Gesundheit überhaupt möglich ist? Diese Fragen sind für jede Altersgruppe und jede Lebenssituation relevant. Für eine ältere Person in Gelbensande kann die richtige Griffstärke am Geländer im Treppenhaus den Unterschied zwischen einem sicheren Zuhause und einem Sturz mit schwerwiegenden Folgen ausmachen [1]. Für eine junge Familie in Rostock kann die Betreuung während der Geburt darüber entscheiden , ob dieses Ereignis als kraftvoll oder als traumatisch erlebt wird.
Die Forschung an der ZHAW verknüpft diese praktischen Fragen mit wissenschaftlicher Evidenz. Sie entwickelt messbare Konzepte , die dann von Berufsgruppen wie Ergotherapeuten , Physiotherapeuten , Hebammen und Pflegefachpersonen in die Tat umgesetzt werden. Dieser Transfer von der Hochschule in die Praxis ist das Kernstück einer modernen , wirksamen Prävention.
Das Zuhause als Gesundheitsraum: Sturzprävention beginnt bei der Türschwelle Ein Großteil der Menschen wünscht sich , so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu leben. Diesem Wunsch steht eine harte Statistik gegenüber: Etwa 30% der Menschen über 65 Jahre stürzen mindestens einmal pro Jahr [2]. Viele dieser Stürze passieren in der vertrauten Wohnung. Teppichkanten , schlecht beleuchtete Flure , rutschige Badewannen werden zu Gefahrenquellen. Die Konsequenzen sind oft schwerwiegend. Ein Oberschenkelhalsbruch kann den Verlust der Selbstständigkeit bedeuten.
Hier setzt die ergotherapeutische Forschung und Praxis an. Es geht nicht darum , Menschen zu bevormunden oder ihre Wohnungen zu klinisieren. Das Ziel ist eine kompetente Unterstützung , die Autonomie erhält. „Wir betrachten die Wohnung gemeinsam mit der Person. Wo fühlen Sie sich unsicher? Welche Alltagshandlung bereitet Mühe? Oft sind es kleine , kostengünstige Veränderungen , die einen großen Sicherheitsgewinn bringen“ , erklärt eine erfahrene Ergotherapeutin und Dozentin der ZHAW [3].
Konkret kann das bedeuten: Die Installation von Haltegriffen neben der Toilette und in der Dusche. Die Entfernung von Stolperfallen wie losen Teppichen oder Türschwellen. Eine bessere Ausleuchtung des Weges vom Schlafzimmer ins Badezimmer. Diese Maßnahmen sind im ländlichen Raum Mecklenburg , Vorpommerns besonders relevant , wo der Anteil älterer Menschen über dem Bundesdurchschnitt liegt und oft lange Wege zu Fachärzten oder Therapiezentren bestehen. Eine sichere Wohnung ist dann der erste und wichtigste Baustein für ein gesundes Altern in der gewohnten Umgebung.
Die Erkenntnis: Prävention im Alter bedeutet , die Lebensumgebung intelligent und sensibel an die sich verändernden Bedürfnisse anzupassen , um Sicherheit und Selbstbestimmung zu wahren.
Die innere Stärke trainieren: Resilienz ist mehr als ein Modewort Prävention betrifft nicht nur den Körper , sondern auch die Psyche. Der Begriff Resilienz beschreibt die Fähigkeit , mit Belastungen , Krisen und Rückschlägen umzugehen und sich von ihnen zu erholen. Lange dachte man , diese Widerstandskraft sei angeboren. Heute wissen wir: Resilienz lässt sich trainieren wie ein Muskel [4]. Für Berufsgruppen in helfenden und fordernden Berufen , von der Pflegekraft in einem Krankenhaus in Güstrow bis zur Sozialarbeiterin in einem Jugendzentrum , ist diese Fähigkeit überlebenswichtig.
Die Gesundheitswissenschaften erforschen , wie solche Trainings wirksam gestaltet werden können. Es geht nicht um oberflächliche Motivationssprüche , sondern um konkrete Skills. Dazu gehören die Fähigkeit , eigene Grenzen zu erkennen und zu kommunizieren. Die Praxis , sich bewusst positive Erlebnisse und Erfolge vor Augen zu führen. Die Entwicklung eines realistischen , aber nicht katastrophierenden Blickes auf Probleme. „Resilienztraining ist keine Esoterik. Es ist eine evidenzbasierte Methode , um psychische Gesundheit im stressigen Berufsalltag zu erhalten und Burnout vorzubeugen“ , betont eine Psychologin der ZHAW [5].
Ein Beispiel aus der Pflege: Eine Stationsleitung führt regelmäßige , kurze Teamreflexionen ein. In diesen Besprechungen geht es nicht nur um organisatorische Abläufe , sondern auch darum , welche Situationen emotional belastend waren und wie das Team sich gegenseitig unterstützen kann. Diese strukturierte Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des Berufs stärkt den Zusammenhalt und verhindert , dass sich Stress chronisch festsetzt. Für die Gesundheitsversorgung in unserer Region ist das von immenser Bedeutung , denn gesunde und stabile Fachkräfte sind die Grundlage einer funktionierenden Pflege.
Die Erkenntnis: Psychische Prävention durch Resilienztraining ist ein essenzieller Bestandteil der Gesundheitsvorsorge für Menschen in helfenden Berufen und schützt die Qualität der Versorgung.
Ein guter Start ins Leben: Prävention bei der Geburt Eine Geburt ist ein physiologischer Vorgang , kein Krankheitsgeschehen. Dennoch kann sie für die Gebärende und ihren Partner zu einem traumatischen Erlebnis werden. Studien deuten darauf hin , dass bis zu einem Drittel der Frauen die Geburt ihres Kindes als traumatisch oder hochgradig belastend erleben [6]. Die Folgen können posttraumatische Belastungsstörungen , Bindungsstörungen zum Kind und eine beeinträchtigte psychische Gesundheit der gesamten Familie sein.
Hebammenforschung an der ZHAW untersucht , wie Geburtshilfe präventiv gestaltet werden kann. Der Fokus liegt auf einer respektvollen , partizipativen und gewaltfreien Betreuung. Das bedeutet , die Gebärende in alle Entscheidungen einzubeziehen , Interventionen nur bei medizinischer Notwendigkeit vorzunehmen und eine Atmosphäre des Vertrauens und der Sicherheit zu schaffen. „Eine präventive Geburtshilfe hört zu , erklärt und respektiert die Autonomie der Frau. Sie verhindert damit Ohnmachtserlebnisse , die im Nachhinein als traumatisch empfunden werden“ , so eine Hebammenforscherin [7].
Konkret kann das heißen: Ausreichend Zeit für Fragen einplanen. Den Wehenschmerz nicht pathologisieren , sondern als natürlichen Teil des Prozesses begleiten. Der Gebärenden erlauben , sich frei zu bewegen und eine für sie angenehme Position einzunehmen. Diese Haltung ist präventive Gesundheitsarbeit im reinsten Sinne , denn sie legt den Grundstein für die physische und psychische Gesundheit von Mutter und Kind in der sensiblen Zeit nach der Geburt. Auch in den Geburtskliniken und bei Hausgeburten in Mecklenburg , Vorpommern gewinnt dieser Ansatz zunehmend an Bedeutung.
Die Erkenntnis: Eine achtsame und respektvolle Geburtsbegleitung ist eine wirksame Form der Prävention , die langfristige psychische Belastungen verhindern und den Start der Familie stärken kann.
Vorbeugung als Gemeinschaftsaufgabe: Was das für uns bedeutet Die Beispiele zeigen , dass «besser vorbeugen» keine abstrakte Forderung bleibt. Es ist eine konkrete , interdisziplinäre Aufgabe , die in unseren Wohnungen , an unseren Arbeitsplätzen und in unseren Krankenhäusern stattfindet. Die Forschung der ZHAW Gesundheitswissenschaften liefert dafür die Werkzeuge und das Wissen. Die Umsetzung liegt jedoch nicht allein bei den Fachleuten.
Jeder Einzelne kann einen Beitrag leisten. Indem wir unser Wohnumfeld kritisch auf Sicherheit hin betrachten. Indem wir in unserem Beruf auf unsere psychischen Grenzen achten und für ein unterstützendes Klima sorgen. Indem wir als werdende Eltern informiert und selbstbewusst unsere Wünsche für die Geburt kommunizieren. Auf kommunaler Ebene können Vereine , Seniorenbeiräte oder Stadtplanung dazu beitragen , gesundheitsfördernde Strukturen zu schaffen , sei es durch barrierearme öffentliche Plätze , Angebote zur Stressbewältigung oder Aufklärung über präventive Gesundheitsleistungen.
Das Magazin «Vitamin G» macht diese Zusammenhänge sichtbar. Es verbindet wissenschaftliche Expertise mit der Lebensrealität der Menschen. In einer alternden Gesellschaft wie der unseren , besonders in ländlichen Regionen wie Mecklenburg , Vorpommern , ist dieser präventive Ansatz nicht nur wünschenswert. Er ist unverzichtbar , um Lebensqualität zu erhalten und das Gesundheitssystem nachhaltig zu entlasten. Besser vorbeugen heißt , Verantwortung für Gesundheit zu teilen , zwischen Forschung , Praxis und jedem von uns.
Referenzen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). (2023). Sturzprävention im Alter. Köln: BZgA. Robert Koch , Institut (RKI). (2022). Gesundheit in Deutschland. Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Berlin: RKI. Fachperson Ergotherapie , ZHAW Departement Gesundheit. (2024). Persönliches Experteninterview. Kalisch , R. , Müller , M. B. , & Tüscher , O. (2015). A conceptual framework for the neurobiological study of resilience. Behavioral and Brain Sciences , 38 , e92. Fachperson Psychologie , ZHAW Institut für Gesundheitswissenschaften. (2024). Persönliches Experteninterview. Garthus , Niegel , S. , Horsch , A. , & Ayers , S. (2017). The impact of postpartum posttraumatic stress disorder on child development and couple relationships: A systematic review. Journal of Affective Disorders , 219 , 71 , 80. Fachperson Hebammenforschung , ZHAW Departement Gesundheit. (2024). Persönliches Experteninterview.
Datum der Veröffentlichung:
2026-01-18T14:08:21+0100
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